Archiv für die Kategorie ‘Nachsicht mit Verwirrten’

Kunst am Bau

November 28, 2009

Eins von beiden hab ich gebastelt…

Eine Frage des Standpunktes

Oktober 30, 2009

freimarktKl

AdWords sehen und sterben

Juli 6, 2009

Seit ich Gmail nutze, plagen mich immer mal wieder Datenschutzzweifel und es stellt sich mir die Frage, ob ich einen Pakt mit dem Teufel eingegangen bin. Diese Frage bekam eine neue Brisanz, als mir zu einer mail nicht nur die üblichen Aufforderungen meinen Mundgeruch loszuwerden oder einen Mann zu erobern präsentiert wurden.

todBrav gehorchte ich dieser eindeutigen Aufforderung und beantwortete ebenso brav 10 hochwissenschaftliche Fragen zu meinem Lebensstil („Wieviel Liter Alkohol trinken Sie täglich?“) und zu möglichen Erbleiden (bei der Frage nach Depressionen entschied ich mich für die Antwortmöglichkeit „Es liegt in der Familie“).

Wie viele Jahre noch vor mir liegen, hab ich trotzdem nicht erfahren – das Ergebnis wird per SMS verschickt. Nicht, dass ich nicht bereit gewesen wäre, ein sich selbst verlängerndes Abo mit Gesundheitstipps zu bestellen, aber der Dienst funktioniert nur für das Schweizer Handynetz.

Kellerkatz

Mai 24, 2009

erichisbackAls wäre nix gewesen, putzt sich der feine Herr in der Küche das Fell – dabei liegen zwei Tage hinter ihm, die wohl nur die Härtesten seiner Gattung überstehen können.

Erich war verschwunden – während ich in dieser Zeit bei der Suche nach ihm völlig neue Ecken meiner Nachbarschaft kennengelernt habe, hat er, so scheint es,  nur den Nachbarkeller genauer inspiziert. Glücklicherweise übt der kluge Kater das klägliche Maunzen jeden Morgen, um mir und allen Nachbarn seinen Hunger kundzutun. Nach zwei Tagen schien ihm dieses probate Mittel der Aufmerksamkeitserhaschung wieder eingefallen zu sein – die Bergung war nur noch eine Sache von Sekunden.

Dass die Kellertür einen halben Tag lang offen stand, bleibt zu Erichs Gesichtswahrung unerwähnt.

Germany trente-cinq points

Mai 18, 2009

kaeseigel

Eine schrill singende Schwedin im unerträglich weißen Kleid, ein portugiesisches Kelly-Family-Imitat, ein hyperaktiver Grieche, ein albanischer Spiderman in mintgrün und ein Norweger mit Theo-Waigel-Augenbrauen – Eurovision Song Contest!

Auch wenn in Russland die wahre Bedeutung des Grand Prix noch nicht bekannt zu sein scheint und obwohl Peter Urban krankheitsbedingt nicht moderieren konnte, war es wie immer ein grandioses Event.

Auf meinem Bewertungsbogen fand sich genau ein Punkt für den norwegischen Sieger – an meinem europäischen Geschmack muss ich wohl noch arbeiten.

Alex, Oscar und Dita haben 35 Punkte erwirtschaftet – das sind 8.75 Punkte pro Wort des Titels. Soviel wie Corinna May, Gracia und die No Angels zusammen. Wenn das kein Erfolg ist.

Gruppenwiegen

Dezember 29, 2008

gruppenwiegen

Silvester naht und damit nahen auch die guten Vorsätze.

Ein Guter-Vorsatz-Dauerbrenner: mehr Sport im neuen Jahr!

Menschen mit diesem löblichen Ansinnen könnten ein Fitness-Studio freuquentieren. Was aber, wenn sie selbiges nicht mögen? Man könnte meinen, es gäbe genug andere Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen: Synchronschwimmen, Rhönrad fahren, Curling…

Wenn man keine Fitness-Studios mag, aber aus unerfindlichen Gründen trotzdem unbedingt eins besuchen möchte, war man bisher in einer extrem verzwickten Lage. Aber das ist jetzt vorbei. Zumindest, wenn man in Hamburg wohnt und eine Frau ist. Denn da gibt es das Fitness-Studio für alle, die Fitness-Studios nicht mögen! Endlich, möchte man sagen.

Was ist der Unterschied zu den sonstigen Fitness-Studios? Keine Diäten, keine Verbote, kein Gruppenwiegen.

Sind die ersten beiden Punkte schon überraschend, ist der dritte so rätselhaft wie wunderbar.

Markus, der das Plakat fund, fragte sich, wie es wohl in anderen Fitness-Studios zugeht:

„Los, ihr fetten Kühe – jetzt ist wieder GRUPPENWIEGEN! 930 kg?! Wer hat Schuld? Uschi, Du siehst fetter aus als letzte Woche…“

Und das soll man sich entgehen lassen?!

Obama und Wagner

November 6, 2008

Franz Josef Wagner schreibt Briefe. Fast jeden Tag. Vermutlich ahnt er, dass die Empfänger sie nicht lesen würden, weshalb er sie nicht in einen Umschlag steckt, mit Adresse und Briefmarke versieht und in einen Briefkasten wirft, sondern in der Bild veröffentlicht.

Es kann praktisch jeden treffen: Klinsmann, das Gewissen, die deutsche Einheit, das Nobelpreiskomitee, Knut, die schreckliche Woche, Gott…

Das bildblog widmet ihm ein eigenes tag, bei medienlese kann man einen Crashkurs im Wagnerismus machen.

Der heutige Wagner-Brief geht natürlich an Barack Obama.

Wer mir verraten kann, was F.J. Wagner uns damit sagen möchte, bekommt ein paar ausgepresste Palmblätter von mir.

Kernenergie – ja oder ja?

September 18, 2008

Unter der Überschrift Zeit für Energieverantwortung: Deutschland diskutiert bietet die Seite kernenergie.de die Möglichkeit, über den Atomausstieg abzustimmen.

Gestern fanden sich mehr Leute, die die Frage Die politischen Parteien diskutieren über eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke – wie denken Sie darüber? mit der ablehnensten der drei Möglichkeiten beantwortet haben (die auch schon nicht so irrsinnig kernkraftkritsch war). Dies bemerkten auch die Umfrager und schaffen heute Abhilfe. Nicht nur IP-Adressen werden geloggt und ein Sicherheitscode abgefragt, um (automatische) Mehrfachabstimmungen zu vermeiden, auch die Antworten sind leicht angepasst worden:

Was dabei wohl rauskommt…

Reiseliteratur

September 12, 2008

Bahnfahrten eignen sich bestens dazu, Zeitschriften zu lesen, die man sonst nicht lesen würde.

Auf der Suche nach geeigneter Literatur überraschte mich nicht nur die Tatsache, dass Jürgen Fliege eine eigene Zeitschrift hat, sondern besonders, dass sie in unmittelbarer Nähe zur Titanic zu finden ist – in der Kategorie Lifestyle .

Habe mich dann weder für Jürgens Blatt noch für die Titanic entschieden (auch nicht für Welt der Esoterik), sondern für Cicero. Darin war zu lesen, dass George W. Bush in Wirklichkeit einer der weltgrößten Ökologen ist und dass man bei der Sekte Universelles Leben glaubt, auf einer Erdscholle um Würzburg herum den (selbstverständlich kurz bevorstehenden) Weltuntergang zu überleben und auf den Wellen der Sintflut bis nach Jerusalem gespült zu werden.

Nächstes Mal vielleicht doch Fliege…

Berufsbekleidung

August 16, 2008

Laut wikipedia dient die Berufsbekleidung dem Schutz oder der Erkennbarkeit des Trägers derselben. Also gibt es Hosen für Zimmermänner, Mützen für Kochs und Kittel für Ärzte.

Beim Berufsbekleidungsfachgeschäft Extra kann sich auch der Informatiker standesgemäß einkleiden:Computersocken