Wenn man einen Brief bekommt, in dem einem von der Dame des Prüfungsamts – die man während der vielen Jahre des Studiums fest ins Herz geschlossen hat – zum Bestehen der Diplomprüfung gratuliert wird, dann fühlt man sich großartig.
Wenn man sich am selben Tag arbeitsuchend meldet und einem die Dame vom Arbeitsamt sagt, dass die Daten zum Studium so nicht stimmen könnten, weil man sonst ja ewig studiert hätte, bleibt von dem Großartigkeitsgefühl wenig übrig.
Glücklicherweise kann man den Brief zur Gefühlsrestauration immer wieder lesen…
Danke an alle, die sich mit mir ein wenig großartig fühlen können (wenn sie denn wollen), weil sie meine (Ver)Zweifel und mein Gejammer angehört und vertrieben, mir Essen gekocht, mich mit Ungesundem versorgt, mein wirres Zeug Korrektur gelesen, Probleme diskutiert und (in Rekordzeit!) gelöst, für Ablenkung gesorgt, Durchhalteparolen geschickt, Organisatorisches übernommen, meinen Zeitmangel und meine Mauligkeit ertragen und Daumen gedrückt bis zerquetscht haben (Mehrfachnennungen unvermeidlich).








